Betriebsfeuerwehr UPM-Kymmene
Seit 1849 befindet sich Deutschlands größte Papierfabrik in Augbsurg, die mittlerweile in der fünften Generation geführt wird. Die Wurzeln des Unternehmens lassen sich sogar bis ins Jahr 1688 zurück verfolgen. Die Betriebsfeuerwehr wurde als "Vorsorge für den passiven Luftschutz" im April 1933 gegründet. Schon im Juni 1933 hatte die Einheit 33 Mitglieder. Während des zweiten Weltkrieges wurde das Werk so stark beschädigt, dass es bis 1945 die komplette Produktion einstellen musste. Nach der Instandsetzung in den Nachkriegsjahren konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden. Das Unternehmen ließ seine Betriebsfeuerwehr nach dem Krieg weiterhin bestehen, obwohl sie aus Luftschutzgründen nicht mehr nötig wäre. Das erste Löschfahrzeug ein TSF auf einem Ford-Fahrgestell wurde 1969 angeschafft. 1987 kam ein zweits Löschfahrzeug (LF 8) von MAN dazu. Bis heute hat die Werkfeuerwehr UPM-Kymmene 22 Mitglieder, wovon 10 Feuerwehrmänner Atemschutzgeräteträger sind.
Quelle: Feuerwehr Augsburg - Nr. 10 (Jahresausgabe 2005)




